Inversionsbank Ratgeber

Jeder hatte schon einmal Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen. Nach einem anstrengenden Tag klagen viele Arbeitnehmer über Beschwerden, neben den physischen Beschwerden kommen psychische Belastungen hinzu. Meist liegen die Ursachen von Beschwerden sind im Arbeitsalltag vor allem langes Sitzen, monotone Bewegungen und der Mangel an Bewegung. Doch wie kann man diesen Beschwerden entgegenwirken?

Eine Inversionsbank oder Schwerkrafttrainer kann hier helfen, gegen die Schmerzen und Verspannungen entgegenzuwirken. Es gibt zwar zahlreiche Fitnessgeräte, welche auf eine Linderung oder Heilung von physischen Schmerzen und Belastungen eingehen, jedoch ist nur bei einer Inversionsbank eine komplette Entlastung der Wirbelsäule möglich, im Gegensatz zu anderen Fitnessgeräten zielt die Inversionsbank auf die Streckung der Wirbelsäule sowie die Dehnung der Rumpfmuskulatur ab.

Das Gerät ist sehr einfach in der Anwendung und kann unabhängig vom Alter eingesetzt werden. Viele Chiropraktiker setzen dabei Inversionsbänke ein, um die Rückenmuskulatur zu dehnen und die Wirbelsäule zu entlasten. Aus diesen Gründen lohnt sich die Anschaffung einer Inversionsbank, ebenfalls werden die Geräte in der Physiotherapie seit Jahren erfolgreich eingesetzt und man spart sich dadurch regelmäßige Besuche beim Arzt oder Heilpraktiker. Auch in REHAs werden Inversionsbänke, vor allem bei vorliegenden Bandscheibenvorfällen, sehr häufig eingesetzt.

 

Auf was man beim Kauf achten sollte

Die Inversionsbank ist zwar ein einfaches Fitnessgerät, jedoch sollten beim Kauf ein paar Dinge beachtet werden. Wer bereits an Rückenschmerzen leidet, sollte vor dem Kauf einen Arzt aufsuchen und eine Gesundheitskontrolle machen, um die Ursachen und möglichen Behandlungsmethoden mit dem Arzt durchsprechen; dieser kann ebenfalls den Rat aussprechen, sich eine Inversionsbank zuzulegen.

Folgende Kriterien sollten dabei vor dem Kauf beachtet werden:

  • Qualität der Verarbeitung
  • Einfache Bedienung der Höhenverstelleinrichtung
  • Bewertungen von Freunden / Bekannten oder in Online Shops und Internet Foren
  • Hersteller / Marke
  • Rutschfeste Gummihandgriffe
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Ausstattungsmerkmale und Dicke der Polsterung

Bekannte Hersteller liegen zwar meist beim Preis höher als günstigere Anbieter, jedoch sollte man den Kundenservice und Support nach dem Kauf nicht außer Acht lassen. So bieten bekannte Hersteller meist eine größere Palette an Ersatzteilen für Inversionsgeräte zur Verfügung. In der Anwendung gibt es jedoch nahezu keine Unterschiede zwischen teuren und preiswerten Geräten.

Je größer die Verbreitung des jeweiligen Anbieters ist, desto mehr Hilfestellungen bekommt man ebenfalls im Internet und in speziellen Foren. Diese finden in speziellen Fachzeitschriften ebenfalls mehr Erwähnung als unbekanntere Anbieter.

Anwendung der Inversionsbank

Auf den ersten Blick ruft die Inversionsbank ein ungewöhnliches Erscheinungsbild hervor und sieht eher aus wie ein gekippter Liegestuhl denn einem Fitnessgerät. Dennoch gibt es sehr viele positive Meinungen von Anwendern und Testern bei der Behandlung und Linderung von Rückenbeschwerden.
Unabhängig von der Altersgruppe ist die Inversionsbank das optimale Trainingsgerät, um Rückenbeschwerden vorzubeugen oder bereits vorhandene Verspannungen zu lindern. Vor der erstmaligen Anwendung sollte man die Bedienungsanleitung des Herstellers aufmerksam studieren, um eine eventuelle Fehlstellung zu vermeiden.

Die Anwendung ist dabei relativ einfach: man fixiert die Füße in der passenden Beinvorrichtung, lässt sich vorsichtig nach hinten fallen und dreht damit die Inversionsbank nach unten. Eine ausreichend dicke Polsterung der Fußhalterung verhindert dabei Druckstellen an den Füßen. Ein Training von 10-15 Minuten pro Tag reicht vollkommen aus, um Schmerzen und Verspannungen vorzubeugen oder bereits bestehende Schmerzen zu lindern. Bereits mit wenigen Anwendungen pro Woche lassen sich bereits Erfolge erziehen. Jede Inversionsbank ist dabei in der Intensität und Neigung einstellbar, um so ein entspanntes und angenehmes Liegen kopfüber zu gewährleisten.

Vor- und Nachteile der Inversionsbank
Neben den beschriebenen Vorteilen bietet die Inversionsbank noch sehr viele weitere Vorteile. Neben der Streckung der Wirbelsäule werden ebenfalls die Bandscheiben entlastet, durch die Einstellung der Intensität und Neigung hat man eine bequeme Lage auf dem Rücken ud eine umfassende Entspannung für Körper und Geist. Durch die umgekehrte Lage wird ebenfalls der Blutfluss umgekehrt, was eine positive Wirkung auf Bauchorgane, Herz-Kreislauf, Gehirn und Krampfadern hat.

Dennoch sollte man die wenigen Nachteile der Inversionsbank nicht außer Acht lassen: durch die umgekehrte Lage fließt das Blut in den Kopf, was bei manchen Anwendern zu Kreislaufproblemen oder Augenerkrankungen führen kann: nicht nur deshalb ist eine vorherige Abstimmung mit einem Arzt oder Therapeuten immer anzuraten. Neben den hohen Anschaffungskosten sollte man den notwendigen Stauraum für die Inversionsbank ebenfalls berücksichtigen. Manche Inversionsbänke wiegen 30 kg oder mehr, wobei ein leichteres Gewicht meist eine höhere Stabilität und Sicherheit aufweist. Die meisten Inversionsbänke sind für ein Körpergewicht von bis zu 130-150 kg ausgelegt, falls hier mehr erforderlich sein sollte, muss dies ebenfalls berücksichtigt werden.

Eine Anschaffung lohnt sich fast immer

Egal ob bestehende Schmerzen gelindert oder präventiv vorgebeugt werden soll: mit der richtigen Anwendung kann man mit dem Inversionstrainer nichts falsch machen. Bei Bedenken kann ebenfalls ein Arzt oder Therapeut zurate gezogen werden, falls man sich nicht sicher ist ob man damit ggf. Schaden am Körper nehmen kann. Werden dann noch die richtigen Kriterien für den Kauf beachtet, spricht der Anschaffung des Inversionstrainers nichts mehr entgegen.
Über spezielle Zeitschriften oder im Internet findet man dabei zahlreiche Entscheidungshilfen und Vergleiche der Anbieter, ein Vergleich lohnt sich vor der Anschaffung immer.